Days of Evil

Days of Evil

Kostenlos
Days of Evil
8

Days of Evil

8/10

    Pros

    • Ordentlicher Forschungsbaum
    • Faire Balance zwischen Premium und Free-to-Play
    • Neulinge werden an die Hand genommen
    • Crafting gut gelungen

    Cons

    • Hoffnungslos veraltete Grafik
    • Relativ wenige „Modi“
    • Menüstruktur nicht immer nachvollziehbar

    Das 28. Jahrhundert. Die Menschheit hat immer noch nicht begriffen, dass Kriege zu nichts führen. Die HAUNT Corporation sieht sich als alleiniger Herrscher der Welt und bestimmt das Leben aller Bewohner. Während die Organisation nach außen hin Friede-Freude-Eierkuchen zu sein scheint, trachtet sie in Wirklichkeit nach dem virtuellen Leben aller Days of Evil Spieler. Zusammen mit eurem Mech, dem Symmetrie-Jammer, gilt es die Welt aus den Klauen des Bösen zu befreien.

    Eben jener Symmetrie-Jammer befördert euch allerdings in eine ganz andere Zeit. Eine, in der die Vergangenheit angerissen wird und Fantasy-Wesen ihr Unwesen treiben. Zunächst gilt es eine eigene Burg zu errichten, Leibeigene um sich zu scharen und ein eigenes Heer zu errichten. Und wenn die Mitarbeiter nicht ausreichen, geht das Heer eben auf Beutezug, um die Einflussreichweite des eigenen Reiches zu vergrößern.

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    Days of Evil – Und so entstand HAUNT

    Days of EvilWenn man nicht auf den Kopf gefallen ist, wird schnell deutlich, dass man selbst als Spieler nicht besser ist als HAUNT. Das Ziel des Spiels besteht nämlich darin, alleine zu regieren. Der eigene Mech soll die Wesen in der Parallelwelt unterjochen und Aufträge erfüllen, damit das eigene Heer noch mächtiger wird. Die Waffen und Rüstungen werden dabei selbst produziert. Dazu fällen sogenannte Imps Holz, sammeln Wasser aus dem Brunnen und ackern Tag ein, Tag aus im Bau oder auf der Farm. Überschüssige Ressourcen lassen sich auf dem Trollmarkt verkaufen, wobei jener Handelsplatz auch dazu dient, andere Rohstoffe für Gebäude zu erstehen.

    Der eingangs bereits erwähnte Beutezug dient aber nicht nur dazu, Leibeigene zu gewinnen. Je länger euer Heer unterwegs ist, desto mehr Beute lässt sich finden. Zudem könnt ihr bis zu zwölf Stunden lang im Dungeon unterwegs sein und dort noch bessere Gegenstände und noch viel mehr Geld erhalten. Schlussendlich gibt es noch die Bosse, die 24 Stunden lang beschäftigen und am meisten Gold abwerfen. Daneben gibt es auch eine epische Einheit spendiert, die mit besonderen Fertigkeiten aufwartet. Und natürlich darf das PvP nicht fehlen, in dem ihr für Ruhm und Ehre kämpft.

    Doch auch der Mech spielt eine wichtige Rolle. Im Forschungsbaum lassen sich neue Waffensysteme erforschen, die die Attribute des Jammers verbessern. So eine Forschung dauert natürlich eine Weile und je besser das Upgrade, desto teurer ist der Spaß. Im späteren Spielverlauf benötigt ihr sogar sehr seltene Rohstoffe wie Platinen oder ein KI-System.

    Days of Evil – Einsteigerhilfen, Premium-Features & Grafik

    Days of EvilSchon bei Spieleinstieg fällt auf, dass Days of Evil für die ersten Tage sehr löblich an die Hand nimmt. Vor allem zu Beginn gibt es eine gute Anzahl an Quests, die euch die verschiedenen Elemente des Spiels näherbringen. Auch mit den Arena-Kämpfen werdet ihr euch auseinandersetzen müssen, sodass spätestens da sämtliche Aspekte in Betracht gezogen werden. Und wenn ihr mal keine Ahnung habt, was es als nächstes zu tun gibt, gibt das Spiel einen Überblick über Aufgaben, die ihr erfüllen könnt. Aber eben nicht müsst. Übrigens: Im Gegensatz zu anderen Browserspielen läuft die Produktion nicht automatisch weiter. Stattdessen gilt es die Imps immer wieder zur Arbeit zu schicken, da sie irgendwann mal fertig sind.

    Auch bei den Premium-Features verhält sich Days of Evil wohltuend anders als die meisten Konkurrenten. Keine nervigen Pop-Ups, keine blickenden Hinweise, dass ihr doch bitte einen Premium-Account unbedingt braucht. Für 30 Seelen (Premium-Währung), die in etwa 2,99 Euro kosten, gibt es besagten Account. Damit gibt es fünf Gratis-Imps, eine erhöhte Chance auf Beute und keine Gebühren beim reisenden Händler. Zudem lassen sich mit Seelen auch Gold beschaffen. Insgesamt sind die Vorteile zahlender Kunden also moderat und sie stören die Ökonomie im Spiel nicht. Sehr löblich!

    Optisch gibt sich Days of Evil sehr klassisch. Text-Einblendungen dominieren das Feld und die Grafiken wirken sehr retro. Das aber ist nicht einmal negativ gemeint, weil der Titel so durchaus ein weiteres Alleinstellungsmerkmal vorzuweisen hat.

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    Fazit:

    Wenn ihr kein Problem mit der hoffnungslos veralteten – oder wie ich sie nenne: Retro – Grafik habt, dann solltet ihr nicht weiter zögern und Days of Evil starten. Im Vergleich zur Konkurrenz gibt es hier nämlich sehr viele coole Eigenheiten, die ich gerne auch anderswo sehen würde. Vor allem aber die geringe Penetranz der Premium-Features und die ordentliche Spielbalance wissen zu gefallen.

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