ArcheAge

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  • Adam Smieja
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Kostenlos
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9.3

ArcheAge

9/10

    Pros

      Cons

        ArcheAgeWenn ihr auf der Suche nach einem AAA-MMORPG seid, das zudem Free-to-Play ist, dann wird euch ArcheAge in jeder Hinsicht gefallen. Auf Basis der CryEngine hat Trion Worlds nämlich ein Monstrum von Rollenspiel erschaffen, das euch über Monate, wenn nicht gar Jahre hinweg amüsieren wird. Wie sich das Sandbox-Spiel im Test schlägt, erfahrt ihr dabei in den nachfolgenden Zeilen.

        Bevor es aber wirklich losgeht und das spielergetriebene Erlebnis gestartet werden kann, gilt es einen eigenen Helden zu formen. Dabei habt ihr natürlich eine gute Auswahl an Klassen und verschiedenen Rassen, die ihr anschließend noch weiter personalisieren dürft. Dabei wählt ihr aus verschiedenen Gesichszügen, Frisuren und so weiter und so fort. Erwartet jetzt aber nicht den Charakter-Editor eines Black Desert Online, der über jeden Zweifel erhaben ist. Stattdessen gilt bei ArcheAge: Weniger ist manchmal mehr. Amüsant und irritierend zugleich: Bei weiblichen Heldinnen lassen sich die Brüste übrigens nicht verkleinern.
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        ArcheAge – Sex sells?

        Dass es sich bei ArcheAge um ein asiatisches MMORPG handelt, wird dabei sehr schnell an vielen Stellen im Spiel deutlich. Weibliche Charaktere tragen des Öfteren sehr kurze Röcke, sodass eine ganze Ecke „Fan-Service“ geboten wird. Knappe Kleider, die je nach Güteklasse nur noch knapper (und damit mächtiger!) werden, stehen dabei an oberster Stelle. Doch abgesehen davon wollen wir uns doch mal auf das Gameplay per se konzentrieren!

        Die Fähigkeiten und das Skillsystem von ArcheAge sind sehr gut durchdacht. Ihr habt die Wahl aus drei von rund einem Dutzend Skillsets und könnt euren/eure Held/Heldin ganz nach dem eigenen Gusto entwickeln. Soll es Zauberei, Bogenschießen oder das Schattenspiel sein? Oder vielleicht Hexerei oder Verteidigung? Die Vielfalt ist immens und wird durch die stetigen Patches nur noch größer.

        Das Crafting-System von ArcheAge gehört zu den wichtigsten Aspekten, schließlich gibt es eine Reihe an Rüstungen, Waffen und mehr herzustellen. Außerdem bekommt ihr schon früh im Spiel einen Bauplan für die eigenen vier Wände, wenngleich es mitunter recht lange dauern kann, um ein eigenes Haus wirklich komplett auszustatten. Die knapp zwei Dutzend Handwerk-Berufe sorgen also für eine ganze Menge an Abwechslung und komplettieren sich gegenseitig, sodass ein eigenes Ökosystem im Spiel geschaffen wird – ähnlich wie in EVE Online von CCP.

        ArcheAge – So viel zu tun!

        ArcheAge kommt dabei ziemlich schnell zum Punkt und erzählt seine eher mittelprächtige Storyline mit hübschen Zwischensequenzen, die einen guten Eindruck der Spielwelt hinterlassen. Dabei stellen die Entwickler einen guten Bezug zum eigenen Charakter auf und verleihen der ganzen Sache eine persönliche Note. Natürlich wird auch sehr häufig gekämpft, wobei das Kampfsystem gerade zu Beginn noch recht hölzern wirkt. Doch das ändert sich schnell, denn die Fähigkeiten und Waffen lassen sich wunderbar flott erlernen.

        Wenn um die Quests geht, halten sich die Entwickler zumeist an das Schema F: Töte X Wölfe, sammle Y Items davon. Dennoch warten einige Quests, die durchaus interessante Aufgaben parat halten und die auch ungemein viel Spaß machen. Durch den insgesamt sehr flotten Ablauf ist auch gewährleistet, dass Spieler schon früh in das gesamte Ökosystem eingebunden werden. Schließlich steuert ihr die Wirtschaft, die getrieben wird von Angebot und Nachfrage. Ihr könnt Boote, Schiffe, ja sogar ganze Burgen erstellen und in großen PvP-Schlachten zu Wasser und zu Land alles einreißen, was nicht Niet- und Nagelfest ist.

        Außerdem gibt es ein umfassendes Justizsystem, wodurch unhöfliche Spieler in ein Echtzeit-Gefängnis gesteckt werden können. Dort stehen ihnen natürlich einige Optionen zur Auswahl: Sie können Reue zeigen und dürfen früher raus oder sie versuchen sich am cleveren Ausbruch. Wenn ihr also versucht, die Lande des Spiels als Unhold unsicher zu machen, wird ein Kopfgeld auf euch angesetzt. Das reicht sogar soweit, dass die Zugehörigkeit zu der eigenen der zwei Fraktionen irgendwann abgesprochen werden kann! Dann dürft ihr als Pirat die Weltmeere bereisen und für Schrecken sorgen. Die Möglichkeiten, sich frei im Spiel zu entfalten, sind immens. Und sie öffnen sich schon sehr früh, was die ganze Sache umso spannender macht.

        ArcheAge – Wie viel Pay-2-Win steckt drin?

        Die vielleicht wichtigste Frage bei all den coolen Sachen, die ArcheAge bietet ist: Was davon ist auch für Free-to-Play-Spieler verfügbar? Die gute Nachricht zuerst: Nachdem sich die Fans lange und laut über die zu krassen Vorteile von Stammspielern (=Abonnenten) beschwert haben, wurden die Anforderungen gelockert – in Form von APEX. Damit lässt sich via Ingame-Credits auch eine solche Stammspieler-Mitgliedschaft erwerben.

        Die Vorteile sind aber trotzdem noch gewaltig. Denn Stammspieler dürfen selbst Angebote im Auktionshaus erstellen, bekommen Labor-Punkte selbst wenn sie offline sind und dürfen insgesamt 5000 davon ansammeln. Außerdem gibt es doppelt so viele Punkte als bei Free-to-Play-Spielern. Zudem winken rund 10 Prozent mehr Erfahrungspunkte aus Kämpfen, 10 Prozent Rabatt auf Käufe vom Marktplatz und tägliche Loyalitätsmarken, die im speziellen Store gegen Pets, Instrumente, Steuerzertifikate und mehr ausgegeben werden können. Wenn ihr also alle Features des Spiels nutzen wollt – und dazu gehört auch das Bauen eines eigenen Hauses – dann kommt ihr um das Abo nicht herum.

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        [blockquote cite=“Adam Smieja“]ArcheAge ist ein etwas anderes MMORPG. Eines, auf das man sich wirklich einlassen muss. Und das beginnt schon mit der Bereitwilligkeit, an der Spielökonomie aktiv teilzunehmen. Es ist eine richtig starke Wirtschaftssimulation, verpackt als starkes Sandbox-MMO, das mit stetigen Content-Updates auf dem Laufenden gehalten wird. Wenn euch aber der Asia-Grind sowie die Lolita-ähnlichen weiblichen Charaktermodelle nicht zusagen (und machen wir uns nichts vor, das passiert bestimmt nicht!), dann gibt es keinen Grund, sich das Spiel nicht anzusehen. Wer lange genug zockt, kann auch ohne echtes Geld an einen Stammspieler-Account kommen. ArcheAge gehört damit zu den besten, wenngleich auch am schwersten zugänglichen MMORPGs. Definitiv einen Blick wert!

        [/blockquote]

        ArcheAge

        ArcheAge ist ein etwas anderes MMORPG. Eines, auf das man sich wirklich einlassen muss. Und das beginnt schon mit der Bereitwilligkeit, an der Spielökonomie aktiv teilzunehmen. Es ist eine richtig starke Wirtschaftssimulation, verpackt als starkes Sandbox-MMO, das mit stetigen Content-Updates auf dem Laufenden gehalten wird. Wenn euch aber der Asia-Grind sowie die Lolita-ähnlichen weiblichen Charaktermodelle nicht zusagen (und machen wir uns nichts vor, das passiert bestimmt nicht!), dann gibt es keinen Grund, sich das Spiel nicht anzusehen. Wer lange genug zockt, kann auch ohne echtes Geld an einen Stammspieler-Account kommen. ArcheAge gehört damit zu den besten, wenngleich auch am schwersten zugänglichen MMORPGs. Definitiv einen Blick wert!
        9.3
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