Dragonborn

  • Adam Smieja
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Dragonborn

Kostenlos
Dragonborn
9.1

Dragonborn

9/10

    Pros

      Cons

        DragonbornIm kostenlosen Fantasy-MMO Dragonborn von Esprit Games gilt es einen eigenen Helden zu wählen -aus insgesamt zwei – und sich gegen zahlreiche dämonische Kreaturen oder menschliche Gegner zu stellen. Wie schlägt sich das Browser-MMO und kann es seinen vollmundigen Versprechen auch wirklich nachkommen? Erfahrt es in den nachfolgenden Zeilen.

        Bevor es losgeht, dürft ihr euch für einen aus zwei Charakterklassen entscheiden. Dabei stehen euch ein Magier sowie Ritter zur Verfügung, wobei es spielerisch nur wenige Unterschiede gibt. Dazu aber später mehr. Tendenziell unterscheiden sie sich bereits in ihrer Art: Die Ritter sind mächtige Nahkämpfer und halten dementsprechend etwas mehr aus, während Magier das hintere Feld übernehmen und aus sicherer Distanz feuern.

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        Dragonborn – Nicht alleine unterwegs

        Während ihr die ersten Spielminuten noch ohne Mitstreiter verbringt, gibt es ab Level 15 bereits einen ersten Weggefährten. Wenn ihr nun denkt „Das dauert doch ewig!“ – nein, keineswegs. Wie auch bei so gut wie allen anderen Browserspielen erreicht ihr Stufe 25 nach weniger als 10 Minuten. Und bis dahin ist eure Vierer-Gruppe auch schon gefüllt. Das dazu benötigte Gold wird ohnehin in Massen erworben – nicht nur durch Quests und erfolgreiche Schlachten, sondern auch durch die zahlreichen Belohnungen, die euch die Entwickler geben. Es ist quasi wie mit der Karotte und dem Pferd.

        DragonbornDas Kampfsystem des Spiels ist denkbar simpel und erinnert an Diablo – zumindest vom HUD her. Links seht ihr in einer Glaskugel die eigenen Lebenspunkte, in der Mitte eure Angriffe und rechts die Magie/Wut, die durch Angriffe aufgebaut bzw. abgebaut wird. Dank eines mindestens genauso simplen Talentbaums werden die Handvoll Attacken sukzessive verbessert, wobei es zunächst Levelgrenzen zu überwinden gilt. Und so entpuppt sich auch Dragonborn, wie viele andere Spiele des Genres, als fieser Grind je weiter man kommt.

        Und ohnehin hat die Kampfkraft einen wichtigen Einfluss darauf, ob eine Partie von vornherein gewonnen wird oder nicht. Durch Rüstungen und Waffen, die sich für Gold sowie die Premium-Währung kaufen lassen, lassen sich die Werte des eigenen Helden mächtig aufmotzen. Wer zahlt, bekommt zudem schlichtweg bessere Gegenstände in die Hand gedrückt. Da es aber kein PvP gibt, sollte das nicht weiter stören.

        Wenn ihr dann mal keine Lust mehr auf die immer gleichen Missionen habt, könnt ihr euch in dunkle Dungeons aufmachen. Dort gilt es im Begräbnis-Modus eine Art Survival-Mode mit immer mehr Feinden. Wenn ihr sämtliche Wellen besiegt, gibt es verschiedene Preise in Form von Gegenständen, Boostern und mehr.

        Dragonborn – Sound & Optik aus dem Fantasy-MMO-Baukasten

        DragonbornOptisch macht Dragonborn einen passablen Eindruck. Doch an dieser Stelle möchte ich auch darauf hinweisen, dass es stilistisch wenige Unterschiede zu etwa Gewehr & Magie gibt, das wir euch kürzlich vorgestellt hatten (http://www.onlinerollenspiele.org/gewehr-magie.html). Doch im Gegensatz dazu halten sich vor allem die Übersetzungsfehler deutlich in Grenzen. Zwar gibt es hier und da einige steife Formulierungen, doch im Großen und Ganzen passt alles soweit. Vollkommen aus dem Kontext gerissene Dialoge werdet ihr hier also – zum Glück – nicht finden. Der Soundtrack, so generisch dieser auch sein mag, ist ganz nett anzuhören. Leider aber setzt die Hintergrundmusik beim Kampf gerne aus.

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        Dragonborn Test

        Wenn man mal von den offensichtlichen Schwächen des Spiels absieht, bleibt am Ende ein recht solider Titel. Dragonborn kann im Vergleich zu anderen Titeln des Genres mit einer halbwegs gescheiten Übersetzung und relativ vernünftigen Ideen punkten. Nichtsdestoweniger bleibt am Ende die Tatsache im Raum, dass zahlende Zocker übervorteilt werden. Abgesehen davon entfaltet Dragonborn sein Potenzial erst, wenn die Reizüberflutung an Quests, Belohnungen und mehr aussetzt. Das dauert zwar eine gute Stunde, doch dann beginnt erst der richtige Spaß – das Grinden.
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