Star Stable

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7

Star Stable

7/10

Pros

  • Viele Pferde
  • Kinder lernen pflichtbewussten Umgang mit virtuellem Geld und Tieren
  • Viele Aufgaben
  • Ordentlicher Umfang
  • Simples Gameplay

Cons

  • Mikrotransaktionen trotz Abo
  • Öffentlicher Chat nicht abschaltbar

Im Test weiß Star Stable mit seinen Pferden und den vielen kindgerechten Möglichkeiten zu gefallen. Dennoch gibt es hier sehr viele Kostenfallen, die Eltern in die Pflicht stellen, ihre Kinder vor diesen zu warnen. Während die großen MMORPGs dieser Tage nur die männliche, erwachsene Zielgruppe ansprechen, so gibt hier und da auch mal Ausreißer. Und warum Star Stable durchaus dazu gehört, erfahrt in den nachfolgenden Zeilen.

Um Star Stable zu spielen, müsst ihr euch zunächst registrieren und den Client downloaden. Dabei gilt es allerdings auch Microsofts DirectX Software herunterzuladen, sodass sich der ganze Prozess ein wenig verlängert. Sobald ihr dann aber loslegt, erstellt ihr euren eigenen Charakter und bekommt auch schon das erste Pferd. Übrigens: Der Hauptcharakter ist grundsätzlich weiblich. Männliche Protagonisten gibt es nicht. Die Zielgruppe ist also klar definiert. Nachdem ihr also verschiedene Persoanlisierungen (Augenfarbe, Frisur oder Makeup) gewählt habt, geht es auch schon direkt nach „Moorland Stables“ auf dem mysteriösen Eiland namens Jorvik. Hier finden alle Quests und Abenteuer des Spiels statt.

Star Stable

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Star Stable – Der wahre Spaß nur für zahlende Kunden?

Zwar ist Star Stable ein kostenloses Spiel, doch der echte Spaß ist nur gegen eine monatliche Gebühr von 6,49 Euro verfügbar. Ein Abo für drei Monate kostet noch 13,99 Euro, während ein „Lifetime“-Abo mit 64,99 Euro zuschlägt und somit den Vollpreis für ein gewöhnliches Spiel abverlangt. Kostenlos spielen dürft ihr ohnehin nur bis Level 5. Neben dem Premium Status gibt es noch einige Star Coins, die Premiumwährung des Spiels. Damit lassen sich neue Kleidung oder Ausrüstung für das Pferd kaufen. Oder gleich ein neues Ross! Zudem gibt es pro Woche insgesamt 100 dieser Coins, wobei es euch natürlich freisteht, mehr zu kaufen.

Star StableDarüber hinaus gibt es Jorvik Shillings, die durch tägliche Quests, Rennen und Meisterschaften in euren virtuellen Geldbeutel wandern. Zudem gibt es wöchentliche Events, wozu Fashion Shows, Schatzsuchen und ein Freitag Nachtchaos gehören. Trotz seines simplen Gameplays und den mitunter restriktiven Steuerungsoptionen bietet Star Stable durchaus Unterhaltung für die jüngere Zielgruppe. Zumindest für jene Mädchen, die auch nur ein mildes Interesse haben an Pferden. Insgesamt kann es bis zu 150 Stunden an Arbeit bedeuten, um alle bisherigen Level zu absolvieren.

Außerdem betonen die Entwickler, dass der Titel die Kinder lernt, mit Problemen umzugehen und Lösungen zu suchen. Außerdem gibt es ihnen ein Gefühl der Verantwortung – nämlich mit (virtuellem) Geld und den Pferden. Tatsächlich könnten vor allem diese Aspekte, wenn sie denn auch von den Eltern klar so kommuniziert werden, durchaus förderlich für ein Kind sein. Dennoch sind deutliche Grenzen aufzuweisen, vor allem beim Umgang mit echtem Geld. Die Mikrotransaktionen im Spiel gehen nämlich schnell ins Geld.

Star Stable – Clubs und mehr

Star StableWie auch die meisten anderen MMORPGs bietet Star Stable einen starken sozialen Aspekt. Dazu zählen Reitclubs, wo ihr gemeinsam Picnics, Rennen und andere Paraden planen könnt. Zudem stehen verschiedene Chat-Optionen zur Auswahl. Spieler können sich privat unterhalten mit Freunden oder im öffentlichen Chat miteinander quatschen. Sehr gut und wichtig ist, dass der öffentliche Chat stets moderiert wird und Schimpfwörter ohnehin zensiert sind. Trotzdem gab es während der Testzeit genug böse Mädchen, die andere mobben, sodass wir jüngeren Spielerinnen dazu raten, sich ausschließlich mit Freundinnen im privaten Chat zu unterhalten. Schade ist nur, dass eine Möglichkeit, den öffentlichen Chat auszublenden, nicht verfügbar ist.


Fazit:

Star Stable ist ganz nett für junge Mädchen, doch deren Eltern sind in der Pflicht, klare Grenzen zu setzen. Sobald das Kind nämlich Stufe 5 erreicht, ist der kostenlose Spaß vorbei. Auch wenn das Lifetime Abo suggeriert, dass es keine weiteren Kosten gibt, so stehen viele Mikrotransaktionen zur Wahl, um schneller an die Premiumwährung zu kaufen. Damit keine horrenden Kreditkarten-Kosten entstehen, sollte dem Kind hier deutlich gemacht werden, was okay ist und was nicht. Inhaltlich bietet das Spiel dagegen sehr viele Inhalte, die für einen durchaus langanhaltenden Spaß ausreichen.

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